Hysteria

die letzten tage sigmund freuds gleichen einer albtraumhaften farce. beim müde gewordenen professor in seinem londoner exil erscheint eine ihm unbekannte junge frau, die ihn unerbittlich zur rede stellt, seine theorien hinterfragt und noch dazu ständig nackt durch sein zimmer rennt!

und salvador dali, der es sich freuds abstellkammer bequem gemacht hat und sich einfach nicht davon abhalten lässt, freud immer und immer wieder seine maßlose bewunderung auszudrücken.

und der freund und arzt abraham yahuda, der mit seinen morphiumspritzen die grenzen der realität sprengt.

in diesem 1993 geschriebenen stück verschmelzen realität und traum im wahrhaft freudianischen  sinne.

mit:

monica anna cammerlander

maximilian achatz

carl achleitner

willy höller

regie: rüdiger hentzschel

foto © helmut seuffert

presse:

Großartiges österreichisches Schauspielerquartett spielt Terry Johnsons Stück „Hysteria“ am Frankfurter Fritz Rémond Theater, das Premierenpublikum zeigt sich nach zweieinhalb Stunden tief beeindruckt. Ob die Erscheinungen Freuds real oder einem Medikamenten-Alptraum entsprungen sind, lässt die Regie geschickt in der Schwebe. Ebenso gekonnt balanciert der Text zwischen Komödie und Tragödie. Zu lachen gibt es viel, zu denken noch mehr. Der Stoff ist harter Tobak… Aber es lohnt sich!

Offenbach-Post, 25.04.09

Traum und Wirklichkeit, Farce bis zur Albernheit und ernstes Drama verzahnen sich hier auf kunstvolle und verwirrende Weise. Eindrucksvoll agierendes Ensemble aus vier Schauspielern.

Frankfurter Neue Presse, 25.04.09